Der Trend geht in Richtung Micro-Anlagen

Eine moderne Micro-Anlage beherrscht alle gängigen Wiedergabeformate, welche auch von größeren Geräten abgespielt werden können. Der Name Micro-Anlage deutet dabei schon darauf hin, dass solche Geräte besonders klein sind und somit auch in die meisten Regale oder Schränke passt, was ihr großer Vorteil gegenüber den großen Brüdern ist. Zudem ist durch die kompakte und abgestimmte Bauweise auch das Design zumeist ansprechender als bei den klobigen größeren Modellen.

Nur das nötigste

Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Miniatursisierung der Bauteile, die dabei jedoch nicht an Qualität einbüßen, bietet eine Micro-Anlage samt Lautsprechern einen ähnlich guten Klang wie professionelle Anlagen aus mehreren Einzelteilen. Dabei können die Lautsprecher entweder direkt in oder an die Micro-Anlage verbaut sein, oder es werden zum Design passende Boxen geliefert. Ein separater Subwoofer wird jedoch in der Regel nicht geliefert, die Boxen für den normalen Ton enthalten diesen dann in den meisten Fällen. Für den ungestörten Hörgenuss darf auch ein Anschluss für Kopfhörer nicht fehlen, der zumeist an der Front angebracht ist. Eine weitere Komponente der Micro-Anlage ist natürlich das Radio, welches häufig über eine einfache Wurfantenne seine Signale empfängt, für besseren Empfang kann jedoch meist auch eine externe Antenne angeschlossen werden. Neben dem Radio gehört auch ein CD-Player oder -Wechsler zur Ausstattung einer Micro-Anlage, welche zudem in der Regel über die Möglichkeit der Wiedergabe von MP3-Dateien verfügen. Letztere können jedoch zumeist auch über Schnittstellen wie beispielsweise USB direkt abgespielt werden, so dass der Anschluss von portablen USB-Geräten bzw. das Einstecken eines USB-Sticks die Micro-Anlage zum DJ werden lässt.

Verstärker

Was bei einer Micro-Anlage nicht fehlen darf ist natürlich auch der Verstärker samt Equalizer, um das persönlich bevorzugte Klangbild für die Musik einzustellen. Hierbei werden häufig Voreinstellungen angeboten wie beispielsweise Klassik oder Pop. Über ein Display können jedoch in der Regel auch eigene Einstellungen vorgenommen werden, hierbei reichen die Equalizer bzw. die möglichen einzustellenden Bandbreiten meist von 5 bis 10 Einstellungen in regelmäßigen Abständen von Höhen bis Tiefen.

Foto: uwimages – Fotolia

Ähnliche Berichte:

Antworten

Sie müssen eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben.